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Gesprächsführung

Patientinnen, die Opfer häuslicher Gewalt geworden sind, vermeiden es zumeist, die wahren Ursachen ihrer Verletzungen preiszugeben. Scham und insbesondere die Angst vor weiteren Gewalttätigkeiten hindern sie an einem offenen Gespräch.

Voraussetzungen

Es ist von grundlegender Bedeutung, dass Ärztinnen/Ärzte und Pflegepersonal Patientinnen fragen, ob sie Gewalt erfahren (haben), da sie oft die ersten, und nicht selten die einzigen Fachleute sind, welche die Folgen der Gewalt zu sehen bekommen.

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Hinweise für die Gesprächsführung

Sowohl für das Gesundheitspersonal als auch für die Frauen ist es schwierig, über die Gewaltsituation zu sprechen. Es empfiehlt sich, einfache und direkte Fragen zu stellen.

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Intervention in Anwesenheit des Täters

Es ist wichtig, dass der Täter während des Gesprächs nicht anwesend ist. In keinem Fall soll ihm bzw. anderen Familienangehörigen mitgeteilt werden, was die Frau im Gespräch vertraulich erzählt hat, das Berufsgeheimnis ist zu wahren!

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